Joan Higginbotham
- Missionsspezialist, Space Shuttle Discovery (STS-116)
Die NASA-Astronautin Joan Higginbotham flog an Bord der Mission STS-116, verbrachte über 308 Stunden im Weltraum und spielte eine Schlüsselrolle beim Aufbau und Betrieb der Internationalen Raumstation.
Higginbotham begann ihre Karriere bei der NASA im Kennedy Space Center, wo sie 53 Shuttle-Starts begleitete und schließlich zur leitenden Projektingenieurin für den Orbiter des Space Shuttles Columbia aufstieg. In dieser Funktion war sie maßgeblich an der Systemintegration und den Tests des Shuttles beteiligt, darunter an der Kompatibilität der Nutzlasten und den Andocksystemen des Orbiters.
1996 wurde sie von der NASA als Astronautenanwärterin ausgewählt und verbrachte während ihrer Mission an Bord des Space Shuttles Discovery (STS-116) über 308 Stunden im Weltraum. Auf dieser 12-tägigen Mission bediente sie das Fernmanipulatorsystem der Raumstation und unterstützte umfangreiche Modernisierungsarbeiten an den Stromversorgungssystemen der Internationalen Raumstation.
Während ihrer Zeit bei der NASA bekleidete Higginbotham verschiedene technische Positionen, darunter Tätigkeiten in der Abteilung für Nutzlasten und Bewohnbarkeit, in der Abteilung für Robotik sowie als CAPCOM für Shuttle- und Raumstationsmissionen. Außerdem leitete sie die Entwicklung der Besatzungsschnittstellen für die ISS und prüfte die Funktionsfähigkeit der Raumstationsmodule vor dem Start. Higginbotham schied 2007 aus der NASA aus, um neue Herausforderungen in der Privatwirtschaft anzunehmen.